easy.jpg
Heute gibt es keine Kritik, sondern ein Rezept, und zwar für einen schnellen, idiotensicheren Kuchen, an dem sämtliches Gejammer von wegen “ich kann aber nicht backen!” abprallt. Das Komplizierteste daran ist wahrscheinlich das Abreiben der Zitrone.
Der Kuchen schmeckt trotz seiner Einfachheit köstlich.
So geht er:

200g Zucker
abgeriebene Schale einer Zitrone
2 Eier
gute Prise Salz
Vanille
120g Mehl
120g geschmolzene, ein bisschen abgekühlte Butter
Mandelblättchen

Ofen auf 180°C vorheizen, Kuchenform einfetten.
Zucker in eine Schüssel schütten und die Zitronenschale dazugeben. Mit den Fingern zusammenreiben, bis alles sehr stark nach Zitrone duftet. Nacheinander mit einem Schneebesen die Eier unterrühren, danach das Salz und die Vanille, die sowohl eine ausgekratzte Vanilleschote als auch guter Vanillezucker oder guter Vanilleextrakt sein kann. Nicht aber so eine dubiose durchsichtige Flüssigkeit, die es sehr billig in der Backabteilung gibt! Dann mit einem großen Löffel schnell das Mehl unterheben und zuletzt die geschmolzene Butter.
In die Kuchenform gießen, mit Mandelblättchen und ein bisschen Zucker bestreuen, ungefähr eine halbe Stunde backen.
Dann ist der Kuchen fertig und kann alsbald verzehrt werden, z.B. sehr dekorativ mit Erdbeeren, wie oben auf dem Bild. Auch Schlagsahne kann nicht schaden, er schmeckt aber auch einfach so. Überhaupt bin ich eigentlich eine Verfechterin davon, Kuchen einfach so ohne viel Zeugs zu essen (bis vor kurzem habe ich nicht mal Obstkuchen gegessen, weil mir das zuviel Mischung war).
Da es sich um einen Rührteig handelt, ist es wichtig, dass man nicht zu lange daran herumrührt. Rührteig sollte eigentlich “nicht-so-lange-rühren-Teig” heißen. Spätestens ab dem Moment, in dem sich das Mehl im Teig befindet, sollte nur noch das Nötigste mit dem Teig geschehen, sonst wird der Kuchen schneller klebrig und klitschig. Echt!