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Wohl den Konditoreien, die einem noch solche Kuchenpakete mit eigenem Einwickelpapier überreichen, damit man sie zuhause vorsichtig auspacken und den Inhalt genießen kann! So nett, plüschig und charmant einige alte Frankfurter Cafés auch sein mögen, so schön ist es auch, an einem sonnigen Samstag dort nur schnell vorbeizufahren, um Kuchen für den Verzehr im eigenen Garten (in diesem Fall dem meiner Eltern) zu kaufen. Dort (im Garten) ist man auch vor zackigen Kellnerinnen oder Anzugträgern geschützt, muss sich allerdings vom eigenen Vater fragen lassen, wozu man eigentlich unbedingt den Kuchen fotografieren müsse.
Wir aßen an diesem Nachmittag: Pflaumenkuchen (sehr gut, Hefeteig genau richtig), Butterkuchen (ebenfalls), Apfelstreusel (der sich komischerweise hier langsam als Standard jeder Kuchentafel einschleicht, war auch sehr gut), ein Sahneteilchen (von dem ich den Namen vergessen habe und das auseinanderfiel, als mein Vater es durchschneiden wollte, das aber trotzdem sahnetörtchenmäßig gut schmeckte) und eine Kranzschleife (die wie eine gute Kranzschleife schmeckte). Alles war also gut, dem Wochenende und dem Anlass angemessen, irgendwie solide, obwohl das keineswegs abwertend klingen soll. Der Kuchen war so, wie Kuchen aus einer normalen Konditorei schmecken sollte und unbedingt empfehlenswert.

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Café Clement
Am Weißen Stein 7
60431 Frankfurt