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Vor ein paar Wochen waren wir in Lübars, bzw. sind wir von Hermsdorf aus durch Sumpf und Felder nach Lübars spaziert. Die Sonne schien, ein Traktor drehte seine Runden, in Lübars standen die Pferde auf der Weide oder wurden durch die Gegend geritten, linkerhand sah man den Wald, hinter den dann bald Brandenburg beginnt, rechterhand tauchte das Märkische Viertel am Horizont auf, es war also alles sehr idyllisch. Dann wurde es noch idyllischer. Der alte Dorfkrug hatte geöffnet, man konnte im wunderschönen Garten sitzen, wo eine Gruppe Herren ein wenig Jazz spielte, was nicht mal anstrengend war, sondern ok, nebenan standen Schafe auf der Weide, und der bestellte Kuchen schmeckte gut bis sehr gut, sehr gut war der oben abgebildete Pflaumenkuchen. Obwohl der Boden aus Rührteig und nicht, wir meine hessische Verwandschaft jetzt als einzig wahre Grundlage für Pflaumen anerkennen würde, aus Hefeteig war. Gerade dieser Boden schmeckte ausgezeichnet. Ansonsten probierten wir noch den Stachelbeerkuchen, der nicht auf mein Bestreben hin bestellt wurde, ich mag nämlich Stachelbeeren nicht besonders. Der Teig und die Streusel waren aber gut. Der Kaffee schmeckte gut und war sogar fair gehandelt, die Kellnerinnen hatten viel zu tun und waren dennoch freundlich, und der Sonntag war perfekt.

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Gasthof Alter Dorfkrug Lübars
Alt-Lübars 8
13469 Berlin